Die UNESCO hat
1971 den Begriff Biosphärenreservat geschaffen, mit der
Absicht, diesen Titel an jene Gebiete zu verleihen, wo repäsentative
Ökosysteme in einer biogeografischen Region existieren,
in denen die Bedingungen eine ökonomischen Entwicklung
erlauben und die Nutzung des Gebietes in Einklang mit der
Erhaltung der Naturvorräte steht. |
Im November 1992 haben
sich die Verwaltungen der Insel und der Regionen darauf geeinigt,
die notwendigen Schritte für die Ernennung der Insel
Lanzarote zum Biosphärenreservat einzuleiten. Auf diese
Art war die Gündung einer Stiftung die Antwort auf die
vielen Anforderungen für die Ernennung der Insel. Besonders
hevorzuheben waren dabei die heftigen Bemühungen des
Künstlers César Manrique. Unter den Faktoren,
die zur Ernennung Lanzarotes beigetragen haben, sind besonders
hervorzuheben: das Vorhandensein von Naturgebieten, einschließlich
des Nationaparks Timanfaya, das hohe Maß an Umweltbewußtsein
bei der Inselbevölkerung, ein ausführlicher Katalog
über Arbeiten, die an die Umwelt angepaßt sind
und die Erhaltung eines Modells für Eingriffe auf landwirtschaftlichem
Gebiet, das eine der einzigartigsten und schönsten Schätze
darstellt, die man in der gesamten Inselkultur des Planeten
finden kann.
Außerdem verfügt
die Insel über ein Ordnungsinstrument, den sogenannten
Inselplan zur Raumplanung mit der Fähigkeit, die Ziele
des Biosphären-reservats zu garantieren.
Die Bezeichnung Biosphärenreservat
wird weitere wichtige und positive Auswirkungen für die
Insel und ihre Bevölkerung haben, da:
1. für
die Zukunft ein Bild von Umwelqualität geschaffen wird
und
2. die Bevölkerung ein noch größeres
Umweltbewußtsein erlangen wird, im Hinblick darauf,
daß sich hier nicht die Fehler wiederholen, die in anderen
touristischen Gebieten gemacht wurden. |