Das spanische Komittee des Programmes
Mensch und Biosphäre der UNESCO hat
Lanzarote darauf aufmerksam gemacht, dass wenn nicht bis zum
Jahr 2003 (dann sind es 10 Jahre seit der Ernennung zum Biosphärenreservat)
einige Aktionen ausgerichtet auf die Lösung der Probleme
im Zusammenhang mit Müll und Stadtplanung verwirklicht
werden, man den Titel, der 1993 von der Unesco verliehen wurde,
verlieren wird.
Das Problem ist, das das spektakuläre
Wachstum, das Lanzarote in den letzten Jahren gehabt hat,
einen teueren Preis hat, wenn man keine Mittel zur Korrektur
findet. Man spricht von der Ökologie der Biosphäre,
aber wir haben auf der Insel schwerwiegende Probleme damit,
was man mit dem Müll tun könnte, z.B. Papier das
zur noch nicht wiederverwertet wird, Plastik, Batterien,
das Öl der Autos, etc.
Sicher ist es wahr,das die Umwelt in
Lanzarote von den Touristen die uns besuchen hoch bewertet
wird, aber es ist ebenfalls sicher, das Spekulation, der
einfache und schnelle Handel und die fehlende Planung der
Behörden (besonders der Gemeinden) sehr schlechte Auswirkungen
auf die Umwelt haben. Ein anderes Problem ist die hohe Anzahl
an Autos die auf der Insel existieren, was jedoch zweifelsfrei
an der schlechten Situation im öffentlichen Personennahverkehr
liegt.
(Einige Orte werden von den öffentlichen
Bussen nur ein- oder zweimal täglich angefahren).
Daher gilt es von nun an bis zum Jahre
2003, wenn die Probleme der Planung bis dahin gelöst
sein sollen, keine Zeit mehr zu verlieren. Es besteht ein
hoher Grad an Bewusstsein unter der Bevölkerung von
Lanzarote.
Dieses Bewusstsein ist in den Schulen
entstanden, wo man schon von Kindheit an lernt wie wichtig
die Umwelt für uns ist.
Cesar Manrique war der Erste, der sich
für den Schutz der Umwelt, die Erhaltung der Insel,
die Vermeidung von negativen Auswikungen auf die Umwelt,
etc ... eingesetzt hat und es müssen heute die Behörden
sein (Regierung der Kanaren, Inselregierung, Gemeinden,
etc.), die die Mittel in bezug auf Planung, Koordination
und Vermeidung von allem Negativen koordinieren und die
Insel organisieren, die Strassen, den Transport, den Schutz
der Umwelt, den Müll, die Bauprojekte, etc.
Sollte dies nicht geschehen überlassen
wir den nachfolgenden Generationen ein schwer wiederherzustellendes
Erbe.
Deshalb muss man sich in den bis zum
Jahr 2003 verbleibenden fünf Jahren durchsetzen, da
sich dann sowohl die Zukunft der Umwelt, als auch sicherlich
die wirtschaftliche Zukunft der Insel entscheiden wird,
wobei wir nicht vergessen dürfen das der Tourismus
die Haupteinnahmequelle ist. Wir müssen diesen Sektor
schützen, weil im negativen Fall die Auswirkungen für
uns und die nachfolgenden Generationen schlimm sein werden.