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Biosphäre ja oder nein   April 1999
 
José Luis Hernández Socorro Curriculo
Ökonom. Direktor von Gestiones.com
 
Das spanische Komittee des Programmes Mensch und Biosphäre der UNESCO hat Lanzarote darauf aufmerksam gemacht, dass wenn nicht bis zum Jahr 2003 (dann sind es 10 Jahre seit der Ernennung zum Biosphärenreservat) einige Aktionen ausgerichtet auf die Lösung der Probleme im Zusammenhang mit Müll und Stadtplanung verwirklicht werden, man den Titel, der 1993 von der Unesco verliehen wurde, verlieren wird.

Das Problem ist, das das spektakuläre Wachstum, das Lanzarote in den letzten Jahren gehabt hat, einen teueren Preis hat, wenn man keine Mittel zur Korrektur findet. Man spricht von der Ökologie der Biosphäre, aber wir haben auf der Insel schwerwiegende Probleme damit, was man mit dem Müll tun könnte, z.B. Papier das zur noch nicht wiederverwertet wird, Plastik, Batterien, das Öl der Autos, etc.

Sicher ist es wahr,das die Umwelt in Lanzarote von den Touristen die uns besuchen hoch bewertet wird, aber es ist ebenfalls sicher, das Spekulation, der einfache und schnelle Handel und die fehlende Planung der Behörden (besonders der Gemeinden) sehr schlechte Auswirkungen auf die Umwelt haben. Ein anderes Problem ist die hohe Anzahl an Autos die auf der Insel existieren, was jedoch zweifelsfrei an der schlechten Situation im öffentlichen Personennahverkehr liegt.

(Einige Orte werden von den öffentlichen Bussen nur ein- oder zweimal täglich angefahren).

Daher gilt es von nun an bis zum Jahre 2003, wenn die Probleme der Planung bis dahin gelöst sein sollen, keine Zeit mehr zu verlieren. Es besteht ein hoher Grad an Bewusstsein unter der Bevölkerung von Lanzarote.

Dieses Bewusstsein ist in den Schulen entstanden, wo man schon von Kindheit an lernt wie wichtig die Umwelt für uns ist.

Cesar Manrique war der Erste, der sich für den Schutz der Umwelt, die Erhaltung der Insel, die Vermeidung von negativen Auswikungen auf die Umwelt, etc ... eingesetzt hat und es müssen heute die Behörden sein (Regierung der Kanaren, Inselregierung, Gemeinden, etc.), die die Mittel in bezug auf Planung, Koordination und Vermeidung von allem Negativen koordinieren und die Insel organisieren, die Strassen, den Transport, den Schutz der Umwelt, den Müll, die Bauprojekte, etc.

Sollte dies nicht geschehen überlassen wir den nachfolgenden Generationen ein schwer wiederherzustellendes Erbe.

Deshalb muss man sich in den bis zum Jahr 2003 verbleibenden fünf Jahren durchsetzen, da sich dann sowohl die Zukunft der Umwelt, als auch sicherlich die wirtschaftliche Zukunft der Insel entscheiden wird, wobei wir nicht vergessen dürfen das der Tourismus die Haupteinnahmequelle ist. Wir müssen diesen Sektor schützen, weil im negativen Fall die Auswirkungen für uns und die nachfolgenden Generationen schlimm sein werden.

 
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