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Der Euro und das Schwarzgeld   März 2000
 
José Luis Hernández Socorro Curriculo
Ökonom. Direktor von Gestiones.com
 
Das "Schwarzgeld" ist in aller Munde. Viele Leute sind besorgt, weil Sie den Wechsel von Peseten in Euros mit Problemen verbinden, weil viele dieses Geld nicht versteuert haben.

Es existieren drei wichtige Daten auf den Weg zum Euro:

1. Vorübergehender Zeitraum. 1 Januar 1999 bis zum 31 Dezember 2001. In diesem Zeitraum ist der Euro noch nicht im Umlauf, aber es besteht schon ein Wechselkurs von 166.386 Peseten pro Euro. Der Euro ist pflichtig in bestimmten Gebieten wie zum Beispiel Devisenmarkt,Staatsverschulden und auf der Börse.

Die Experten schätzen, das in Spanien Schwarzgeld in Höhe von 3 und 4 Billionen Peseten im Umlauf sind. Die untergetauchte Wirtschaft beläuft sich auf etwa 10% des Bruttoinlandsprodukt PIB.

2. Offizieller Wechsel. Beginnt am 01 Januar 2002 und beläuft sich auf ca. 6 Monate. In diesem Zeitraum wird es verbindlich auf Bankkonten. Peseten die nach diesem Zeitraum nicht umgewechselt wurden können danach nur noch bei der Banco de España umgewechselt werden.

Die Frage die sich viele stellen ist folgende: Kann das Finanzamt das nicht versteuerte Geld ausfindig machen und muss dieses dann versteuert werden? Müssen Verzugszinsen oder Geldstrafe gezahlt werden?

 
Übersicht
 

1. In Amsterdam wurde ein Übereinkommen abgeschlossen welches besagt, dass jedes Land so tätig werden kann, wie es am besten ist. Die Regierung kann den Wechsel also vereinfachen.

2. Die Lösung der einzelnen europäischen Länder ist gemeinsam und einmalig um die Rechtsmittelgründe zwischen diesen zu vergleichen. Hiermit möchte man vermeiden, dass die Länder die Strafen zu hoch oder zu niedrig ansetzen.

3. Ausgeschlossen ist die Steueramnestie. Auch wird zugelassen das keine Regierung seine eigene Ökonomie in diesem Moment unter Druck setzt. Was sich jedoch niemals ändern wird, ist dass man weiterhin hinter dem Schwarzgeld sein wird welches aus Strafhandlungen herführt (Drogenhandel etc.)

4. Es existiert ein Gesetz von Dezember 1993 womit mit einer limitierten Summe die Kunden der Bank identifiziert werden können. Diese limitierte Summe beträgt 2.500.000 Peseten oder den gleichen Wert in Divisen.

 
Lösungen
 

1. Das Schwarzgeld ist bestimmt für die Kosten und Verbrauch von Luxusgütern. Seit 1998 ist der Verkauf von Jachten, Luxusautos, etc.. gestiegen.

2. Investitionen. Viele Personen und Gesellschaften investieren in Immobielien (Wohnungen, Grundstücke, bebaute Grundstücke, Gold und Kapitalmarkt). Dies ist natürlich keine endgültige Lösung, weil hiermit nur ein Problem hinausgezögert wird, welches jedoch wieder erscheinen wird.
3. Als letzte Möglichkeit können Gewinne aus Lotterien gekauft werden. Dieses wird häufig angewendet bei Strafhandlungen.

Die Gesellschaften auf den Kanaren sollten jedoch nicht an das Schwarzgeld denken, weil die Steuergesetze hier sehr vorteilhaft sind, wie zum Beispiel Reinvestitionen (RIC Reserven für Investitionen auf den Kanaren).

Zum Schluss muss noch gesagt werden, dass Spanien zur Präsidenz für die finanzwirtschaftliche internationale Gruppe gegen das "weisswaschen" von Schwarzgeld (GAFI) ab Juli 2000 ernannt worden ist.

 
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